Oettinger und Schuster begrüßen CDU Deutschlands in Stuttgart
Dienstag, den 2. Dezember 2008
Zum Auftakt des 22. Parteitages der CDU Deutschlands begrüßten Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster die 1001 Delegierten und zahlreichen Gäste in der neuen Messe. In seinem Grußwort betonte der Ministerpräsident, er wünsche sich einen „Parteitag der Verantwortung und Geschlossenheit für Deutschland“. Begeistert beschrieb er die Erfolgsgeschichte seines Bundeslandes, das noch im 17./18. Jahrhundert als „Armenhaus Europas“ galt.
Doch die Zeiten hätten sich geändert: Inzwischen könne Baden-Württemberg dank des konsequenten Einsatzes für Bildung und Forschung nahezu mit Vollbeschäftigung aufwarten. Hochwertige Produkte und Innovationen aus Baden-Württemberg prägten das Image des Landes inzwischen in aller Welt.
Ministerpräsident Oettinger unterstrich, dass diese Erfolgsgeschichte auch aufgrund der jahrelangen guten Zusammenarbeit von CDU und FDP in der Landesregierung möglich geworden sei. Mit Blick auf den Wahlerfolg der Republikaner zu Beginn der neunziger Jahre betonte er aber auch, dass sich die CDU stets gegen eine Zusammenarbeit mit radikalen Parteien entschieden habe. Während die Republikaner heute aufgrund dieser konsequenten Strategie der CDU in der Bedeutungslosigkeit verschwunden seien, zeigte sich Oettinger verwundert über den Annäherungskurs der SPD an die Linkspartei. Er wünschte sich daher, dass das schwarz-gelbe Erfolgsmodell Baden-Württembergs ab 2009 auch auf Bundesebene wieder eine gemeinsame Bundesregierung stellen werde.
Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster zeigte sich erfreut über die Entscheidung der CDU Deutschlands, ihren Parteitag in diesem Jahr in der schwäbischen Metropole auszurichten. Angesichts der aktuellen Herausforderungen auf kommunaler und bundespolitischer Ebene nannte Schuster insbesondere das Engagement der unionsgeführten Bundesregierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel für Integration und Bildung als entscheidenden Schlüssel für die Zukunft. Stuttgart habe gezeigt, dass diese Herausforderungen trotz 170 verschiedener Nationalitäten in der Stadt durch gemeinsame Anstrengungen und einen ganzheitlichen Ansatz erfolgreich bewältigt werden können. Aber auch in wirtschaftlicher und familienpolitischer Hinsicht sei „Stuttgart ist in vielen Bereichen Motor Deutschlands“.


