„Ökonomie und Ökologie verbinden“
Dienstag, den 2. Dezember 2008
Der Antrag des Bundesvorstands „Bewahrung der Schöpfung: Klima-, Umwelt- und Verbraucherschutz“ ist auf dem Parteitag mit überwältigender Mehrheit beschlossen worden. In der Vorstellung des Antrags betonte der Vorsitzende der gleichnamigen Kommission, Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust, dass die CDU mit diesem Antrag die Themen Ökologie und Ökonomie sinnvoll verbinde. „Dass diese beiden Begriffe längst keine Gegensätze mehr sind, zeigen zum Beispiel aktuelle Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien: dort sind viele neue Jobs entstanden. Ähnliches gilt auch für die energetische Gebäudesanierung und andere Felder“, so von Beust.
Im Bereich des Klimaschutzes ist es Hauptziel des Beschlusses, den CO2-Austoß in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu senken, um so die globale Erwärmung einzudämmen. Dies stünde keineswegs im Widerspruch zu ökonomischen Erwägungen, erklärte von Beust. Auch in der aktuellen Finanzmarktkrise müsse weiter in den Klimaschutz investiert werden, da es teurer sei, spätere Folgen der Klimaerwärmung zu bezahlen als heute mit gezielten Maßnahmen vorzubeugen. Von Beust trat weiter dafür ein, europa- und weltweite Lösungen zum Klimaschutz zu erarbeiten.
Im Bereich des Umweltschutzes fordert die CDU unter anderem geeignete Steuerungsinstrumente für Umweltschutz, Naturschutz und Artenvielfalt. Das Leitbild der CDU beim Verbraucherschutz ist der mündige und informierte Verbraucher, der als wesentlicher Teil des Wirtschaftsgeschehens die Globalisierung und seine Lebensumwelt mit gestaltet. Von Beust betonte, dass die CDU vor allem Aufklärung bieten wolle, so dass die Verbraucher letztlich eigenverantwortlich entscheiden könnten.


